Monthly Archives: August 2011

Wofür sind SSL Zertifikate?

SSL Zertifikate erfüllen Sicherheitsfunktionen und schaffen gleichzeitig Vertrauen. Sie können in mehreren Stufen erworben werden, wobei immer höhere Sicherheitsstandards erfüllt werden. Da dies auch eine Kostenfrage ist, genügen für geringe Anforderungen auch untere oder mittlere Stufen der SSL Zertifikate.

SSL Zertifikate für private Seiten

Auch kleine Webseiten, Blogs, das Intranet eines Unternehmens, Foren oder Mailserver können durch preiswerte Zertifikate geschützt werden. Diese weisen schon eine hohe Verschlüsselungsrate auf, sie bieten ein Site-Seal (statische Anzeige des Inhabers) ohne Datumsanzeige. Die Domaininhaberschaft ist sichergestellt. Es kann allerdings bei mangelnder Browserakzeptanz bei diesen preiswerten Zertifikaten auch zu Fehlermeldungen kommen.

SSL Zertifikate für gewerbliche Seiten

Diese Zertifikate mit 256-Bit-Verschlüsselung (mindestens 128 Bit) sind für Webshops geeignet, Kundeninterfaces oder Webmailer, sie erfüllen mittlere Anforderungen. Das Site-Seal (die Anzeige des Inhabers und des Status´ der Überprüfung) ist dynamisch, also realtime, es enthält auch eine Datumsanzeige. Die Browserakzeptanz dieser Zertifikate beträgt mindestens 99 Prozent, es gibt nahezu keine Fehlermeldungen beim Seitenaufruf. Ein Organisation- und Domain-Check wird durchgeführt, die Verschlüsselung liegt gewöhnlich bei 256 Bit.

SSL Zertifikate für Sicherheitsbereiche

Diese werden im Online-Banking eingesetzt, aber auch für Webshops sowie Unternehmen in Form einer GmbH oder Aktiengesellschaft. Sie erfüllen sehr hohe Anforderungen und die höchste Verschlüsselung. Das Zertifikat zeigt den Unternehmensnamen auf einer grünen Adress-Leiste an. Das Site-Seal ist dynamisch mit Datumsanzeige. Die Browser-Akzeptanz dieser SSL Zertifikate ist auf der höchsten Stufe jenseits von 99,9 Prozent, der Domain- und Organisationscheck wird selbstverständlich durchgeführt, darüber hinaus bieten sie die sogenannte Extended Validation (“Erweiterte Überprüfung”). Für diese SSL Zertifikate wird eine ausgefeilte Technik genutzt, daneben wird der Antragsteller detailliert überprüft, und zwar durch die Zertifizierungsstelle (online) bei jedem Aufruf. Erst dann wird im grünen Balken des Browser-Adressfeldes der Seiteninhaber angezeigt.

Phishing-Schutz

Mittels der Extended Validation findet ein wirksamer Phishing-Schutz statt. Phishing wird auch von verschlüsselten Seiten aus durchgeführt, die daher auf den ersten Blick sicher erscheinen. Sie halten aber der erweiterten Überprüfung nicht stand. Daher kann der Nutzer einer Seite mit dem höchsten Schutz (durch die grün hinterlegte Adresszeile im Browser) sicher sein, dass die Seite nicht gefälscht ist. Diese Browseroption kann nicht kopiert werden. Mitte des Jahres 2011 ist daher bei EV-Zertifikaten vom bestmöglichen Phishing-Schutz auszugehen. Ohnehin heißen Phishing-Seiten niemals genauso wie die Seiten, für die sie sich ausgeben, das ist durch die einmalige Vergabe von Domain-Namen nicht möglich. Sie heißen aber so ähnlich und täuschen daher manchen Nutzer. Wer absolutes Vertrauen schaffen will, weil er zum Beispiel einen Online-Shop betreibt, setzt auf SSL Zertifikate mit Extended Validation.

Einführung in SSL Zertifikate

SSL Zertifikate schützen Daten, während sie von einem Rechner zum Server oder zu anderen Rechner übermittelt werden. Sie schaffen Sicherheit und Vertrauen, sämtliche Banken und Kreditkartenanbieter, aber auch Online-Shops nutzen SSL Zertifikate. Jeder kann die Zertifikate für die eine Webseite oder einen Online-Shop erwerben.

Wer benötigt SSL Zertifikate?

Wer einen Online-Shop betreibt, sollte auf ein Zertifikat nicht verzichten, auch wenn gelegentlich noch Shops ohne SSL Zertifikate (selten) anzutreffen sind. Sämtliche Zahlungen, auch Kreditkartentransaktionen laufen dadurch sicher ab, auch die Kundschaft ist inzwischen informiert und vertraut Shops ohne Zertifikat sehr viel schlechter. Auch wer Anmeldeverfahren auf seiner Seite anbietet, vertrauliche Daten wie Lizenzen, ID-Nummern und persönliche Angaben (Namen, Adressen, Geburtsdaten) verarbeitet und insgesamt hohe Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz erfüllen muss, sollte dies nur mit Zertifikat tun. Insgesamt schaffen die Zertifikate Vertrauen, selbst auf privaten Blogs.

Was sind genau SSL Zertifikate?

Die Abkürzung SSL steht für Secure Sockets Layer (etwa: “sichere Verbindungsebene”). Diese Ebene ist durch ein technisches Protokoll definiert, das einen verschlüsselten Kanal im öffentlichen Netz errichtet. Jedes SSL-Zertifikat enthält einen öffentlichen und einen Nutzer- (Rechner-) definierten Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel codiert die Informationen, der nutzerdefinierte (geheime) Schlüssel decodiert sie wieder. Greift ein Webbrowser auf die durch das SSL-Zertifikat gesicherte Domain zu, was beispielsweise bei Anfragen auf einem Online-Konto geschieht, dann wird ein Verschlüsselungsgrad festgelegt. Dieser Verschlüsselungsgrad der SSL Zertifikate richtet sich nach dem Browser des PCs, von dem aus angefragt wird, nach dessen Betriebssystem und nach dem Host-Server. Daher gibt es verschiedene Verschlüsselungsgrade.

Wie verschlüsseln die SSL Zertifikate?

Je nach Verschlüsselungsgrad werden die Daten so codiert, dass sie nur schwer durch ein Hackerprogramm entschlüsselt werden könnten, jedenfalls nicht während der Übertragungszeit. Je höher der Verschlüsselungsgrad, desto größer ist die Zahl der möglichen Codierungsvarianten. Bei einer 128-Bit-Verschlüsselung geht man davon aus, dass sie im Prinzip zu 100 Prozent sicher ist. Es gibt noch höhere Verschlüsselungsgrade, die in sensiblen Bereichen des Militärs, von Behörden oder Industrie genutzt werden. Daher sind die Zertifikate für die Online-Welt dasselbe wie der Personalausweis im normalen Leben, wahrscheinlich sind sie noch wesentlich sicherer. Damit wird Vertrauen geschaffen, Inhaber der Zertifikate genießen im Internet automatisch eine hohe Reputation. Auf eine Bank ohne SSL-Zertifikate würde kein Mensch mehr zugreifen.

Das neue Betriebssystem IOS 5

Apple hat die neue Version IOS 5 vorgestellt. Sie soll im Herbst 2011 für das iPhone 3GS und 4 und den iPod touch 3 und 4 erscheinen. Für das iPad 1 und 2 wird anschließend ein leicht geändertes IOS 5 veröffentlicht. Zurzeit gibt es die vierte Beta Version, die man als Softwareentwickler schon testen kann. Zum Testen braucht man aber ein spezielles Konto bei Apple. Dabei wird die Seriennummer des Gerätes für die Benutzung von IOS 5 bei Apple registriert. Dies kostet ca. 10 Dollar.

Doch was bietet uns als Benutzer das neue Betriebssystem? Bis heute können wir nur über die vierte Beta-Version von IOS 5 reden. Es wurden mehr als 200 neue Features in die neue Version integriert. Wir zeigen euch die besten Funktionen von IOS 5.

 

Das Benachrichtigungsprogramm

IOS 5 hat auch ein neues Feature, bei dem man mit dem Finger auf dem Touchscreen von oben nach unten streichen musst, um ein neues Fenster zu öffnen, dass  alle  wichtigen Neuigkeiten zeigt. Man kann diese Funktionen jederzeit von überall aus starten und wieder schließen. In dem Fenster sieht man, ob man eine neue E-Mail oder SMS bekommen hat oder ob man eine Benachrichtigung einer App bekommt. Außerdem kannst du dir dort das Wetter anzeigen lassen.

 

Safari

Mit dem verbessertem Browser von Apple hat man beim Surfen mehr Spaß. Es gibt eine einfachere Bedienung und einen Geschwindigkeitsvorteil. Außerdem gibt es jetzt einen Safari Reader, der es ermöglicht, Artikel übersichtlicher und ohne Werbung zu lesen. Jetzt kann man auch Webartikel abspeichern, damit man sie später nochmals lesen kann. Die Liste der Artikel, die man abspeichert, wird mit iCloud auf allen Apple Geräten synchronisiert. Weiterhin hat man eine neue Tabfunktion, mit der man  zwischen verschiedenen Internetseiten wechseln kann.

 

Mehr Features auch ohne PC

Die Aktivierung und Einrichtung von neu gekauften Apple-Geräte wurde vereinfacht. Bei IOS 5 braucht man zur Registrierung keinen PC mehr. Man aktiviert sein Gerät einfach drahtlos über das World Wide Web. Außerdem werden Updates direkt übers Internet geladen. Weiterhin muss man bei einer Wiederherstellung seines Apple Gerätes und bei Backups nicht den Computer benutzen, sondern nur iCloud.

 

Die neuen Apps von IOS 5

Es wurden sehr viele neue nützliche Apps in das neue Betriebssystem eingebaut.

Bei der App Erinnerungen kann man seine Termine besser notieren. Es funktioniert mit Ortsangabe, sodass das Apple Gerät an einen Termin erinnert, wenn man in der Nähe eines eingetragenen Ortes ist.

Auch Twitter wurde in IOS 5 integriert. Egal ob man sich gerade mit Safari im Internet befindet oder man ein Video bei Youtube ansieht, man kann immer direkt mit seinen Freunden und Bekannten twittert, ohne die Programme schließen zu müssen.

AirPlay Sync ist eine App für das iPad 2. Damit kann man das iPad  mit der Apple TV drahtlos verbinden und den Inhalt des Bildschirmes des iPads auf einen Fernseher wiedergegeben.

Mit der iMessage App kann man mit Freunden, die auch diese App besitzen, kostenlos über WLAN oder 3G Nachrichten austauschen und ihnen auch Bilder und Videos schicken.

Mithilfe der App Zeitungskiosk werden alle Magazine und Zeitungen an einem Ort geordnet. Im App Store gibt es auch eine eigene Kategorie für Zeitungen  und Magazine.

Es wurden aber nicht nur viele neue und nützliche Apps in die neue Apple Version eingefügt. Einige bereits vorhandene Applikationen wurden erneuert und verbessert. Zum Beispiel hat man jetzt bei der Benutzung der Kamera und bei der Fotobearbeitung mehr Funktionen.

Wir werden euch natürlich auf dem Laufendem halten und veröffentlichen hier auf unserer Webseite einen kompletten Testbericht, sobald IOS 5 in der Final-Version verfügbar ist.